Medikamentöse Schmerztherapie

Eine massgeschneiderte Anpassung der Schmerzmedikamente ist für eine symptomatische Behandlung unablässlich. Diese gründet sich aus der zugrundeliegenden Schmerzart, den Begleiterkrankungen und anderen individuellen Faktoren des Patienten.

Eine regelmässige Einnahme der Medikamente ist für chronische Schmerzpatienten ein absolutes Muss. Da die Wirkung auch bei Medikamenten mit langer Wirkdauer (sogn. Retard-Präperate) begrenzt ist (8-12 Stunden) muss das Wiederauftreten der Schmerzen, der Durchbruchschmerz, durch einen konstanten Wirkspiegel und eine regelmässige Einnahme verhindert werden.

Da viele Medikamente leider auch Nebenwirkungen haben, und jeder Mensch unterschiedlich auf Arzneien reagiert, wird zunächst mit einer schwachen Dosierung angefangen, und erst wenn eine gute Verträglichkeit nachgewiesen ist, die Dosierung langsam und schrittweise gesteigert. Manchmal ist auch ein Wechsel auf ein anderes Medikament notwendig.

Ziel der Behandlung ist eine Steigerung der Lebensqualität. Diese soll nicht durch auftretende Nebenwirkungen gemindert werden.Langfristiges Ziel ist die mögliche Einstellung der medikamentösen Behandlung.